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SCHUTZ UND HILFE
Kinderrechte für Kinderflüchtlinge!

Hier finden Sie unser aktuelles (Oktober 2015) Flugblatt zum Download.

SCHUTZ UND HILFE
Kinderrechte für Kinderflüchtlinge!

Tausende Kinderflüchtlinge sind in den vergangenen Monaten nach Österreich gekommen – viele ohne den Schutz von Erwachsenen.

Mehr als 3.000 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) werden derzeit ohne adäquate Betreuung in überfüllten Massenquartieren einquartiert – niemand fühlt sich für sie zuständig!

Das Netzwerk Kinderrechte fordert die Verantwortlichen auf, unverzüglich Schritte zu unternehmen, um die Rechte von Kinderflüchtlingen zu gewährleisten und das Kinderwohl, gemäß der Österreichischen Bundesverfassung, an vorrangige Stelle zu setzen:


• Die Missstände in den Massenquartieren müssen unverzüglich behoben werden!

• Es braucht viel mehr pädagogisch geschulte BetreuerInnen und DolmetscherInnen in den Erstauffangstellen!

• Die Kinder- und Jugendhilfe muss die Obsorge für Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge ab dem ersten Tag in Österreich übernehmen.

• „Clearing“ für ALLE Kinderflüchtlinge: Unverzüglich nach Ankunft in Österreich muss der Bedarf jedes Kindes bzw. Jugendlichen erhoben werden - sein psychischer und physischer Gesundheitszustand, seine Kenntnisse und
Fähigkeiten. Entsprechend müssen weitere Maßnahmen organisiert werden.

• Altersgutachten nur bei ausreichendem Verdacht der Volljährigkeit!

• ALLE Kinderflüchtlinge müssen sich an eine Ombudsstelle bzw. Vertrauensperson wenden können, die ihre Sprache spricht!

• Für jedes Flüchtlingskind muss die bestmögliche, Betreuung und Unterbringung sichergestellt werden sowie Zugang zu Bildungs- und Beschäftigungsangeboten, Sprachkursen und bei Bedarf psychotherapeutische / medizinische Versorgung.

• Bei der Unterbringung von UMF sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht von ihren wichtigsten Bezugspersonen getrennt werden!

• Zügige Abwicklung von Asylverfahren - Rechtsbeistand auch nach erreichter Volljährigkeit

• Anpassung der Tagsätze für UMF an das Niveau der Kinder- und
Jugendhilfe!

• Uneingeschränkter Zugang zu Lehrstellen!

• Nach Erreichen der Volljährigkeit dürfen Jugendliche nicht einfach „auf die Straße gestellt werden“!

• SchülerInnen- und Lehrlingsfreifahrt!

• MentorInnenprogramme – für LehrerInnen, Betreuungspersonen
bzw. Pflegefamilien.

• Gleiche Rechte für alle Kinder und Jugendlichen - keine Diskriminierung!
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