Schutz vor Kinderarbeit

Kinderrechtskonvention Art. 32 (1) 

Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes an, vor wirtschaftlicher Ausbeutung geschützt und nicht zu einer Arbeit herangezogen zu werden, die Gefahren mit sich bringen, die Erziehung des Kindes behindern oder die Gesundheit des Kindes oder seine körperliche, geistige, seelische, sittliche oder soziale Entwicklung schädigen könnte.
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Pressekonferenz „UNO prüft Österreichs Kinderrechte-Baustellen“


DIE BERICHTE ZUM DOWNLOAD:

Ergänzender Bericht, Online-Version
Ergänzender Bericht, Druck-Version

Feedback - Kinder- und Jugendbericht, Online-Version

Supplementary Report, Online-Version
Supplementary Report, Druck-Version

Beitrag der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (ÖAR) - Dachorganisation der Behindertenverbände Österreichs - zur Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Österreich, Online-Version

Zum 20. November, dem Internationalen Tag der Kinderrechte, präsentierte das Netzwerk Kinderrechte mit seinen 34 Mitgliedsorganisationen seinen topaktuellen Bericht an die Vereinten Nationen zur Lage Österreichs. Gewalt, Bildung, Asyl, Jugendwohlfahrt, Gesundheit, Jugendgerichtsbarkeit oder Mitsprachemöglichkeiten von jungen Menschen bis 18 Jahre – die Bandbreite der Problemfelder ist groß.
 
Der hochbrisante Bericht der ExpertInnen widerspricht damit der Linie der Regierung. Es stimmt nicht, dass in Österreich „im Wesentlichen alle Kinderrechte bereits umgesetzt“ sind. Auch Kinder und Jugendliche selbst sind in dem Bericht zu Wort gekommen.

Freitag, 18. November 2011 um 10.00 Uhr
wienXtra-kinderinfo, MuseumsQuartier/Hof 2
7, Museumsplatz 1

RednerInnen:

1) Mag. Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez, Netzwerk Kinderrechte Österreich
2) Mag. Helmut Sax, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte
3) Mag. (FH) Christina Unterberger, Österreichische Bundesjugendvertretung
4) Mag. Winfried Moser, Institut für Kinderrechte und Elternbildung

Die Presseunterlagen finden sich hier zum Download.

Rückfragehinweis: Elisabeth Schaffelhofer-Garcia Marquez
Mobil: 0676/88011-1016 elisabeth.schaffelhofer@kinderhabenrechte.at

Auszüge aus der Medienberichterstattung:
1) Ö1 Journale und Ö3-Nachrichten
"Initative will Ministerium für Kinderrechte", 18.11., Ö3-Nachrichten und Beitrag am 20.11.

2) APA Austria Presse Agentur
"Kinderrechte - NGOs fordern Koordinierungsstelle in Regierung", 18.11.

3) Tiroler Tageszeitung
"NGOs fordern Kinderrechte-Koordinierungsstelle", 18.11.
"Kinderrechte sind Politik kein Anliegen", 20.11.
Leitartikel "Handeln statt nur formulieren", 20.11.

4) Der Standard
"Kinderrechte - Viele Eltern verteilen Ohrfeigen", 19.11.

5) Kinderkurier
"Kinderrechte: Schafft Regierung die Matura?", 18.11.

6) Die Presse
"Kinderrechte. Viel Engagement, wenig Wissen", 19.11.

7) Kleine Zeitung
"NGOs fordern Kinderrechte-Koordinierungsstelle", 18.11.



Fotos von der Pressekonferenz am 18.11.2011 finden Sie hier:









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Mitbestimmungswebsite Kinderlandkarte.at

Kinderfreunde starten Mitbestimmungswebsite Kinderlandkarte.at
Die Website mit hohem Informationsgehalt für Familien geht anlässlich des Internationalen Tages der Kinderrechte online.

Die Website www.kinderlandkarte.at der Österreichischen Kinderfreunde ist ab heute für die Öffentlichkeit zugänglich und aktiv. „Auf der Kinderlandkarte können alle Kinder, Jugendlichen und Familien in Österreich ihre Lieblingsorte in der Umgebung eintragen und so mit allen anderen Interessierten teilen“, erklärt LAbg. Jürgen Wutzlhofer, Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde die Idee der Website. Das Besondere an dieser Plattform ist unter anderem die User-Orientierung, da die Inhalte vor allem von den BenutzerInnen der Website kommen: „Wir hoffen, dass eine lebhafte Community von Eltern, Kindern und Jugendlichen entsteht, die sich über familienfreundliche Orte austauschen und ihre Lieblingsorte mit allen anderen teilen“, so Wutzlhofer weiter.

Recht auf Freizeit und Mitbestimmung
Besonders wichtig sei bei der Entwicklung der Website die kinderfreundliche Bedienung sowie die Möglichkeit zur Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen gewesen. „Das Recht auf Freizeit und das Recht auf Mitbestimmung sind Artikel der UN-Kinderrechtekonvention, letzterer ist auch in der Österreichischen Verfassung verankert. Beide werden hier wieder ein Stück weit umgesetzt“, so Mag.a Daniela Gruber-Pruner, Kinderrechte-Expertin der Kinderfreunde. Denn Kinder und Jugendliche selbst können zeigen, wo sie sich wohlfühlen, wo sie Räume wirklich auf ihre Art nützen können. Sie können fremde Eintragungen auch „liken“ und sie auf diese Weise gewichten.

So konnten sich die über 600 Ortsgruppen und mehr als 160 Kindergärten und Horte der Kinderfreunde schon vorab mit der Website beschäftigen und gemeinsam ihre Lieblingsorte ins System eintragen. Deshalb sind schon vor der offiziellen Freischaltung der Kinderlandkarte bereits über 450 Einträge in der Karte vorhanden – etwa ein Wasserwald in Oberösterreich, eine Schule in verschiedenen Stilrichtungen in NÖ, Jugendzentren, Abenteuerspielplätze, eine Waldschule in Wien usw. Die Kinderfreunde arbeiten auch an einer mobilen Umsetzung, sodass die Familien auch unterwegs kinder- und familienfreundliche Orte für Ausflüge finden können.

Kinderrechte auch umsetzen
„Nach dem ersten Schritt der Verankerung einiger Kinderrechte-Artikel in der Verfassung zu Beginn dieses Jahres, ist es nun wichtig, die tägliche Umsetzung dieser Bestimmungen auch ernst zu nehmen“, meint Christian Morawek, Geschäftsführer der Wiener Kinderfreunde. „Es müsste selbstverständlich sein, dass Kinder bei allen Vorhaben und Entscheidungen, die auch sie betreffen, aktiv und ehrlich in die Planung einbezogen werden“, formuliert Morawek eine wichtige Kinderfreunde-Forderung zum Tag der Kinderrechte.

Seit über 20 Jahren engagieren sich die Österreichischen Kinderfreunde und Roten Falken im Kinderrechte-Bereich und veranstalten jedes Jahr zum 20. November dezentrale Veranstaltungen in den 600 Ortsgruppen.

Rückfragen:
Mag. (FH) Daniel Bohmann, Pressereferent der Österreichischen Kinderfreunde
Tel.: 01 / 512 12 98, daniel.bohmann@kinderfreunde.at
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